„Bei der Diagnose hatte ich keine Angst—aber in der Reha wache ich jeden Tag ratlos auf: Was essen, was tun, aus Sorge, ein falscher Schritt macht die Behandlung zunichte.“ In China kommen jährlich über 4 Mio. Patienten in die Reha; nur 23,7 % halten an wissenschaftlicher Reha fest—wer täglich checkt, hat 51,3 % weniger Rezidive als bei unregelmäßiger Führung. Tägliches Check-in nutzt regelmäßige Dokumentation und Handeln, um Reha-Risiken zu mindern. Dieser Leitfaden erklärt Sinn, Inhalte, Schritte und FAQ.
Krebs-Reha ist nicht „Behandlung vorbei, alles erledigt“, sondern langfristiges Selbstmanagement. Der Nutzen des täglichen Check-ins: durch regelmäßige Dokumentation und Handeln Reha-Risiken vermeiden und den Effekt stärken. ASCO 2025: Reha-Patienten mit täglichem Gesundheits-Check erkennen Körperveränderungen 3–6 Monate früher (z. B. Gewichtssprung, zunehmende Müdigkeit)—oft frühe Rezidivsignale, die bei Routine-Nachsorge übersehen werden; das „tägliche Zielgefühl“ durch Check-in mindert Angst—Depressionen sind bei Check-in-Nutzern 47,2 % seltener. Kurz: Tägliches Check-in baut mit kleinen, durchhaltbaren Schritten eine „erste Verteidigungslinie“ in der Reha, damit Patient und Angehörige den Körperzustand kennen und keine Anpassung verpassen.
Praktisch und gut durchhaltbar; etwa 10 Min./Tag. (1) Körper: Grundwerte (Temp. 36,0–37,2 °C, RR, Gewicht—bei >2 kg Änderung aufmerksam), Beschwerden (Müdigkeit/Schmerz/Übelkeit/Durchfall usw., leicht/mäßig/unerträglich), Schlaf (Einschlafzeit, 7–8 h, Qualität). (2) Ernährung: ausreichend Protein (Eier, Milch, Fisch, mageres Fleisch, Hülsenfrüchte—Reha oft 1,2–1,5 g/kg/Tag), verbotene Lebensmittel (scharf, fett, roh, gepökelt, Grill) vermeiden, Appetit und Aufnahme. (3) Bewegung: Art (Spazieren, Tai Chi, Baduanjin—sanft; in den ersten 3 Monaten nach OP keine starke Belastung), Dauer und Intensität (z. B. 20–30 Min./Tag, 5–6 Tage/Woche; Stopp bei starker Müdigkeit oder Atemnot), Befinden danach. (4) Stimmung: ein bis zwei Worte für den Tag und warum; ob etwas zur Entspannung getan (Musik, Gespräch, Sonne). (5) Medikamente und Nachsorge: Einnahme wie verordnet; nächsten Termin 1–3 Tage vorher im Check-in notieren. Einfache App oder Notiz mit täglicher Erinnerung nutzen.
(1) Tool: z. B. WeChat-Notiz oder einfache Check-in-App, oder Papier—keine zu komplexen Tools. (2) Feste Zeit: täglich gleiche Zeit (z. B. 20–21 Uhr), um den Tag zu reflektieren und den nächsten zu planen. (3) Kurz halten: Stichworte und kurze Sätze, z. B. Ernährung: „1 Ei, 1 Tasse Milch, Appetit OK.“ (4) Wöchentliche Rückschau: 5 Min. am Sonntag die Woche durchgehen, Auffälliges (Gewicht, anhaltende Müdigkeit) dem Arzt mitteilen und Schwerpunkt der nächsten Woche anpassen. 14 Tage durchhalten hilft, die Gewohnheit zu bilden.
Check-in vergessen? Nicht nachtragen; am nächsten Tag weitermachen; bei häufigem Vergessen Handy-Wecker. Zu unwohl für Bewegung/Ernährungsziel—trotzdem check-in? Ja; „Unwohl-Zustand“ und „warum nicht geschafft“ notieren, für Sie und den Arzt. Ersetzt tägliches Check-in die Nachsorge? Nein; Check-in ist Selbstmanagement zur Früherkennung, Nachsorge ist fachliche Überwachung—beides nötig; Auffälliges dem Arzt melden. Kann die Familie für den Patienten checken? Ja, aber besser der Patient selbst, wenn möglich, für bessere Körperwahrnehmung; wenn der Patient zu schwach ist, kann die Familie helfen und muss den wahren Zustand ehrlich notieren. Wie lange check-in? Mindestens 1 Jahr, idealerweise dauerhaft; langfristiges Selbstmanagement (inkl. täglichem Check-in) geht mit 38,6 % höherer 5-Jahres-Überlebensrate einher.
Krebs-Reha lebt von aktivem Management und täglicher Kontinuität. Tägliches Check-in ist ein praktisches Tool, um Risiken zu mindern, Ernährung zu unterstützen, Kräfte zu stärken und die Stimmung zu regulieren—etwa 10 Min./Tag. Kern: Veränderungen dokumentieren, rechtzeitig anpassen, langfristig dabeibleiben; Körper, Ernährung, Bewegung, Stimmung und Medikamente abdecken. Ab morgen mit den Schritten oben starten; 14 Tage können eine stabile Reha-Gewohnheit etablieren. Dieser Leitfaden dient nur der Information. Jeder Check-in und jedes Durchhalten ist ein Schritt zur Genesung; kleine Schritte stärken die Reha. An sich glauben.
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